US-Kunden wählen Porsche zur beliebtesten Automarke

Westlake Village/Stuttgart. Der Stuttgarter Sportwagenhersteller Porsche genießt bei seinen US-Kunden einen hervorragenden Ruf. Das bestätigt die 20. Ausgabe der renommierten Studie „Automotive Performance, Execution and Layout Study (APEAL)“ des US-Meinungsforschungsinstitutes J.D. Power: Zum elften Mal in Folge belegt Porsche den ersten Platz in der Gesamtwertung und bleibt damit weiterhin die Automarke mit der höchsten Attraktivität für die Fahrer in den USA.

Bei der APEAL-Fahrzeugwertung belegt der Macan – dieses Jahr erstmals in der Studie vertreten – direkt Platz eins im Segment „Compact Premium SUV“. Der sportliche Geländewagen Cayenne steht ebenfalls hoch in der Gunst der US-Kunden und fährt im Segment „Midsize Premium SUV“ bereits zum fünften Mal in Folge auf den vordersten Rang. Auch der Cayman sammelte die meisten Punkte in seiner Klasse und wird mit dem Award „Highest Ranked Appeal“ in der Kategorie „Compact Premium Sporty Car“ ausgezeichnet.

Bereits vergangenen Monat wählten Porsche-Fahrer in den USA die Marke Porsche auf den ersten Platz in der Qualitätsstudie „Initial Quality Study“. Das ausgezeichnete Ergebnis beider Studien entspricht den aktuell positiven Entwicklungen auf dem US-Markt. Im bisherigen Jahresverlauf lieferte der Stuttgarter Sportwagenhersteller mehr als 30.000 Fahrzeuge an Kunden in den USA aus und erzielte damit ein Plus von 13 Prozent gegenüber Januar bis Juni 2014.

Die APEAL-Studie ermittelt die Attraktivität der Fahrzeuge im US-amerikanischen Markt. Dafür werden jährlich rund 84.000 Neuwagen-Besitzer befragt, deren Fahrzeuge im Zeitraum von November bis Februar zugelassen wurden. Insgesamt werden 77 Merkmale in zehn Kategorien untersucht. Neben Fahrdynamik und Design werden auch Aspekte wie die Alltagstauglichkeit und der Komfort berücksichtigt.

GO

  2534 Aufrufe
  0 Kommentare
2534 Aufrufe
0 Kommentare

Porsche macht sich fit für die Zukunft: Weitere Flexibilisierung, hohe Investitionen und Beschäftigungssicherung

Stuttgart. Vorstand und Gesamtbetriebsrat der Porsche AG haben ein wegweisendes Maßnahmenpaket zur langfristigen Sicherung ihrer Standorte verabschiedet. Porsche investiert mehr als eine Milliarde Euro in den Ausbau seiner Werke. Ziel der neuen Vereinbarung mit dem Titel „Fit für die Zukunft“ ist zudem die Steigerung der Produktivität, Flexibilität und Effizienz im Unternehmen, während gleichzeitig die sozialen Standards für die Beschäftigten erhalten bleiben. Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite schließen darin unter anderem betriebsbedingte Kündigungen bis 2020 aus.

„Wie alle Automobilhersteller steht auch Porsche vor großen Herausforderungen – eine volatile Wirtschaftslage, strenge CO2-Anforderungen, neue Antriebstechnologien und die fortschreitende Digitalisierung“, sagt Matthias Müller, Vorstandsvorsitzender von Porsche. „Diese binden Kapazitäten und erfordern große Investitionen. Deshalb prüfen und optimieren wir alle Prozesse und Abläufe im Unternehmen und stellen rechtzeitig die richtigen Weichen.“

So werden erhebliche Investitionen getätigt. Beispielsweise entstehen in Zuffenhausen ein neues Motorenwerk sowie ein neuer Karosseriebau. Darüber hinaus wird die Montagelinie erweitert. Hier laufen künftig nicht nur alle 911 und Boxster vom Band – ab August 2016 werden auch die aktuellen und zukünftigen Generationen der Cayman-Modelle in Zuffenhausen gefertigt. Insgesamt werden bis 2020 mehr als 1,1 Milliarden Euro in die Standorte Zuffenhausen, Ludwigsburg und Weissach investiert. Gleichzeitig wird das hohe Niveau der Porsche-Sozialstandards weiter abgesichert.

„Das Gesamtpaket stimmt. Wir haben etwas Großartiges ausgehandelt, viele unserer Interessen durchgesetzt und mit Investitionen die Standorte und damit die Beschäftigung für die nächsten Jahre abgesichert“, sagt Uwe Hück, Gesamtbetriebsratsvorsitzender der Porsche AG. „Fit für die Zukunft ist super! Aber wir müssen noch einige Schritte weiter gehen. Wir brauchen für unsere Zukunft weiter ein enormes Wachstum an den Standorten und in der Region. Das geht nur mit einer weiteren Baureihe, die in Weissach entwickelt und in Zuffenhausen gebaut werden muss. Denn bei uns hat Zukunft Tradition. Das muss auch die Überschrift einer Vereinbarung dazu sein. Sollte der Aufsichtsrat ein solches Projekt beschließen, müssen wir eine Zeitenwende auch im Denken einleiten. Dann machen wir aus der Idee auch einen Erfolg. Deshalb arbeiten wir schon an einem Papier, das diese Zeitenwende beschreibt. Im Herbst werden wir es dem Vorstand vorlegen.“

Außerdem wird der Sportwagenhersteller den „Porsche-Verbesserungsprozess“ und die „Porsche Prozess-Optimierung“ nachhaltig nutzen, um sich für künftige Herausforderungen zu wappnen.

Weiterlesen
  1131 Aufrufe
  0 Kommentare
1131 Aufrufe
0 Kommentare

Bleiben Sie mit uns im Kontakt ...

Über unseren Newsletter bleiben Sie immer auf dem neusten Stand über unsere Produkte ....